Nuklearmedizin

Unsere Leistungen für Düsseldorf

Nuklearmedizin ist der Teil der diagnostischen und therapeutischen Medizin, der es erlaubt, Stoffwechselvorgänge oder die Funktion einzelner Organe mittels Radiopharmaka nicht-invasiv, also ohne Eingriff in den Körper, von außen zu messen und bildlich darzustellen. Darunter fallen alle Anwendungen und Bildgebungsverfahren, in denen radioaktive Substanzen genutzt werden, um Erkrankungen, Verletzungen oder Entzündungen der menschlichen Organe festzustellen/auszuschließen und zu detektieren, wie etwa die Szintigraphie, die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) oder auch die Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie (SPECT).

Wir bieten Ihnen in an zwei Standorten in Düsseldorf präzise nuklearmedizinische Untersuchungen mit modernster Technologie. Unser hochqualifiziertes Ärzteteam freut sich darauf, Sie bei uns im Röntgeninstitut begrüßen zu dürfen.

Radiopharmaka machen Organe schmerzfrei von außen sichtbar

Radiopharmazeutika sind in der Nuklearmedizin verwendete Arzneimittel, die aus einer Kombination einer Substanz, die von einem bestimmten Organ aufgenommen und verstoffwechselt wird, und einem Radionuklid bestehen, der den genauen Ort der Substanz im Körper anzeigt. Die durch das Radionuklid abgegebene Strahlung kann die Organe weitestgehend ungehindert nach außen durchdringen und so außerhalb des Körpers mit einer speziellen Kamera (Gammakamera, PET-Scanner) aufgezeichnet werden – vergleichbar mit einem Lichtstrahl, der eine Glasscheibe durchdringt. Das ermöglicht nicht nur die Bildgebung des markierten Bereichs auf einem sogenannten Szintigramm, es erlaubt gleichzeitig auch eine quantitative Bestimmung der aufgenommenen Substanzmengen in dem jeweiligen Zielorgan und dessen Umgebung. Der gesamte Bildgebungsvorgang ist für den Patienten absolut schmerzfrei und findet aufgrund der Verwendung radioaktiver Substanzen unter den strengen Bestimmungen des Strahlenschutzes für den Patienten statt. Das Radiopharmazeutikum wird vor der Behandlung zumeist in die Armvene injiziert.

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Wieso Radionuklide strahlen

Radionuklide sind Elemente mit einem instabilen Kern, der beim Zerfall Strahlungen freisetzt – sogenannte Gamma- oder Betastrahlen. Beim Durchtritt durch den Körper wird nur ein geringer Anteil der Strahlung absorbiert. Dieses führt zu einer geringen Strahlenbelastung. Hinzu kommt deren eigene kurze Halbwertszeit, sodass der Patient dieser sehr geringen Strahlung nur kurzzeitig ausgesetzt ist. Die in der konventionellen Nuklearmedizin eingesetzten Radionuklide sind vor allem Technetium-99m, Jod-123 und in der PET-CT Fluor-18 mit Halbwertszeiten von wenigen Stunden.

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FAQ - Häufige Fragen

Bereich Frage Antwort Schlagwort
Gesundheitsschutz Darf ich eine Begleitperson mitbringen?
Nein. Aktuell dürfen keine Begleitpersonen unsere Räumlichkeiten betreten.
Corona
Gesundheitsschutz Welchen Mund-Nasen-Schutz trage ich?
Bitte nutzen Sie nur einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz bzw. eine FFP2 Maske.
Corona
CT Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Strahlenbelastung ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. Untersuchungsart und -region. Wir setzen moderne Dosissparmethoden ein und verwenden für die Bilderzeugung die geringstmögliche Dosis.
Strahlung
CT Wie lange liege ich im CT (wegen der Strahlenbelastung)?
In der Regel wenige Minuten.
Strahlung
CT Wie alt dürfen die Blutwerte sein?
Nicht älter als 6 Monate.
Blutwerte
CT Welches Kontrastmittel wird verwendet?
Jodhaltiges Kontrastmittel.
Kontrastmittel
CT Muss ich ein Kontrastmittel haben?
Das ist von der Untersuchung abhängig und muss vor Ort entschieden werden.
Kontrastmittel